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Erstplanung und Gründungsplanung

So optimieren Sie Ihre Steuern

date icon 13. Juli 2015

Die Erstplanung bzw. die Gründungsplanung hat eine essentielle Bedeutung in der Gründungsphase. Dabei werden alle Bereiche des zukünftigen Unternehmens einbezogen. Doch welche Arten von Planungen gibt es?

Zur Erstplanung bzw. Gründungsplanung zählen neben allgemeinen Fragestellungen (Rechtsformwahl, steuerliche, sozialversicherungs- und rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten, etc.) vor allem der Businessplan, die Ertragsplanung und, je nach Eigenkapitalausstattung, auch die Finanzierungsplanung.

Der Businessplan ist die Formulierung der Geschäftsidee. Er soll eine präzise Beschreibung des Vorhabens beinhalten, das Produkt beschreiben, Ziele definieren, Chancen und Risiken abwägen und Schlüsselpositionen definieren. Je genauer und präziser der Businessplan ist, umso besser, da man dadurch eventuell Interessenten (Investoren, Lieferanten, Kunden) überzeugen kann.

Erst durch eine Ertragsplanung kann man erstmals einschätzen, ob das Produkt/Geschäftsmodell gewinnbringend und dadurch erfolgreich sein kann. Bei der Ertragsplanung stellen sich vor allem folgende Fragen:

  • Wer ist das Zielpublikum?
  • Wie hoch ist der Bedarf?
  • Wie hoch ist der Planumsatz?
  • Wie ist die Kostenstruktur?

Bevor der Planumsatz geschätzt wird, muss man abschätzen können, wie hoch der Bedarf am Markt ist. Wenn es bereits ähnliche Produkte am Markt gibt, dann wäre eine Heranziehung dieser Unternehmen eine Möglichkeit, sofern diese eine entsprechende Größe haben und daher eine Einsicht im Firmenbuch möglich ist. Gibt es dieses Produkt noch gar nicht, so wären Marktforschungen bzw. Umfragen zu empfehlen. Entscheidend für die Umsatzplanung ist jedenfalls, dass diese so realistisch wie möglich ist und die Umsätze nicht zu hoch kalkuliert werden, da diese in der Anfangszeit teilweise noch gar nicht erzielt werden können.

Die Höhe des Preises für das Produkt lässt sich am besten mit Hilfe der Kostenrechnung feststellen. Dabei sind das Material sowie das Hilfsmaterial, Produktionskosten (Maschinen, Mitarbeiter, usw.) und Verwaltungs- und Vertriebskosten mit einzubeziehen.

Eine weitere wichtige Überlegung im Bereich der Ertragsplanung ist die Kostenstruktur: Mitarbeiter, laufende Aufwendungen (Miete, Leasing, KFZ, Werbung, usw.), Finanzierungskosten, usw.

Neben dem Businessplan und der Ertragsplanung ist außerdem eine Finanzierungsplanung zu empfehlen. Sollte das Unternehmen keine Fremdmittel benötigen, da alles über Eigenmittel finanziert wird, ist eine Finanzierungsplanung nicht notwendig. Unternehmen, die wenig Eigenkapital zur Verfügung haben, benötigen allerdings unbedingt eine Finanzierungsplanung. Egal, ob das Fremdkapital durch Banken oder anderen Investoren aufgebracht werden soll, die Kreditgeber verlangen jedenfalls eine Planung, ob sich die Investition überhaupt lohnt.

Haben Sie noch Fragen? Bei der Ausarbeitung Ihrer Planungsrechnungen unterstützt Sie ARTUS gerne.

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