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Was die neue Pauschalierungsverordnung für nichtbuchführende Gewerbetreibende verändert

11/10/
2018
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Die Novellierung der Pauschalierungsverordnung hat für nichtbuchführende Gewerbetreibende eine wesentliche Neuerung gebracht: Die Führung einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ist kein Ausschließungsgrund mehr für die Anwendbarkeit der pauschalierten Betriebsausgaben. Betroffene Unternehmen sollten jetzt eine Pauschalierung prüfen.

Das Finanzministerium hat in einer Verordnung in alphabetischer Reihenfolge insgesamt 54 Berufe aufgezählt – von der Bandagistin/dem Bandagisten bis zur Zahntechnikerin/zum Zahntechniker – die einen bestimmten Pauschalprozentsatz als Betriebsausgaben in Abzug bringen dürfen. So kann beispielsweise ein Bäcker 11,5 % seines Nettoumsatzes pauschal als Betriebsausgabe abziehen, ohne diese Ausgaben detailliert belegen zu müssen.  Neben den auf Basis der Prozentsätze ermittelten Betriebsausgaben können noch weitere Posten als Betriebsausgaben berücksichtigt werden, wie etwa Wareneinkauf, Roh-, Hilfsstoffe, und Lohnaufwand.

Wer darf pauschalieren?

 Die Voraussetzungen für die Anwendung der oben genannten Verordnung sind seit dem 1.1.2018 leicht verändert worden:

Einnahmen-Ausgaben-Rechner sind mit dabei

Mit der Novellierung der Pauschalierungsverordnung für nichtbuchführende Gewerbetreibende ist also die Führung einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung kein Ausschließungsgrund mehr für die Anwendbarkeit der Pauschalierung. Die Änderung trat mit 1.1.2018 in Kraft und ist auf alle zum Zeitpunkt der Kundmachung der Verordnung noch nicht rechtskräftig veranlagten Fälle anzuwenden.

Günstigere Pauschalierung prüfen

Wenn Sie also etwa die Steuererklärung 2017 noch nicht eingereicht haben, besteht trotz erstellter Einnahmen-Ausgaben-Rechnung die Möglichkeit, die unter Umständen günstigere Pauschalierung in Anspruch zu nehmen! Wir beraten Sie gerne und führen für Sie eine Vorteilhaftigkeitsberechnung durch (info@artus.at).

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